April 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Am 19. März vor einem Jahr wurde der Turmschmuck abgenommen. Wir alle hofften, dass wir zu Ostern wieder gemeinsam Gottesdienste halten können. Seither ist ein Jahr vergangen, ich habe des Jahrestages der Vergoldung des Turmkreuzes gedacht und zugleich der physischen Distanz während der österlichen Tage.
Am 1. April feiert die Kirche den Gründonnerstag und gedenkt der Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus. Dann folgen die Tage des Karfreitag und Karsamstag. Die Osternacht und der Ostersonntag sind die Feiertage des Lebens in und durch die Auferstehung.
So mancher stellt sich die Frage wie es wohl werden wird in diesem Jahr! Wir werden die heiligen Liturgien feiern, gewiss in schlichterer Form, aber gemeinsam, so wie wir derzeit die Eucharistie am Sonntag als Gemeinde feiern.

Ich weiß, dass manche bewusst nicht kommen, da die Befürchtung groß ist, sich zu infizieren. Durch die Möglichkeit der Übertragung von Gottesdiensten in Radio und Fernsehen sind wir jedoch als Kirche zutiefst verbunden.

Ostern ist jenes Fest des Lichtes, das die Nacht erleuchtet. Das Symbol dafür ist die Osterkerze. Christus, der Auferstandene, wird auch die Nacht des Lebens erleuchten; die Dunkelheit, durch die wir in der Pandemie gehen müssen, erfährt durch ihn trotzdem Licht und Leben.

Liebe Pfarrgemeinde! Ich möchte besonders jene grüßen, die nicht mehr in die Kirche kommen können. Sie sind nicht vergessen, sondern in unsere Gebete eingeschlossen.

Allmächtiger Gott, du hast deiner Kirche
durch die österlichen Geheimnisse neues Leben geschenkt.
Bewahre und beschütze uns in deiner Liebe
und führe uns zur Herrlichkeit der Auferstehung.

Dieses Gebet (Ostersonntag, Gebet nach der Kommunion) begleite uns alle in der österlichen Zeit.

Mit Segensgrüßen für ein gnadenreiches Osterfest grüßt herzlich,

Albin Scheuch
Pfarrvikar

Aus dem Pfarrgemeinderat April 2021

Liebe Pfarrgemeinde

Auf der letzten Seite der Gottesdienstordnung gibt es nun schon seit langem Informationen mit der Unterschrift „Der Pfarrgemeinderat“. Der Pfarrgemeinderat sind Pater Albin, Martina Bruckner, Gertrude Hofstötter, Gerhard Höllebrand, Wolfgnag Holzer, Wolfgang Neumann, Irene Prouza und Claudia Unger. Wir sind vor 4 Jahren gewählt worden, um den Pfarrer bei seinen Aufgaben der Seelsorge zu unterstützen und ein lebendiges Pfarrleben zu fördern. Jetzt drängt sich die Frage auf, wie können diese Aufgaben erfüllt werden in einem Jahr der Pandemie, in dem Treffen größerer Gruppen verboten waren und sogar das Feiern von Hl. Messen auf nur sehr wenige Personen beschränkt war? Es war traurig zu sehen, wie die Räume im Pfarrhof leerbleiben mussten und die kirchlichen Feiertage nur zuhause gefeiert werden durften.

Gott sei Dank haben wir uns nicht entmutigen lassen und neue gangbare Wege gesucht, um trotz allem das Pfarrleben nicht einschlafen zu lassen. Es musste Neues gestaltet werden. So sind zu Ostern Familien statt Ministranten Ratschen gegangen, Jungschar- und KIndergartenkinder haben Weihnachtsgrüße gemalt und Faschingskuverts gestaltet. Personen, die keinen Internetzugang haben, wurden Grüße und Informationen des Pfarrers in einem persönlichen Schreiben übermittelt. Der Kontakt wurde gesucht, wo er möglich war. Bedürftige in Mannersdorf und über die Pfarre hinaus wurden unterstützt, z.B. durch eine überaus erfolgreiche Kleidersammlung.

Auch wenn sich die Situation hoffentlich bald zum Guten wendet, werden wir uns neben den alten auch neuer Wege und Themenschwerpunkte im Pfarrgemeinderat annehmen müssen. Eine Aufgabe, die auch als Chance gesehen werden soll und zu der sich jeder und jede gerne einbringen kann.

Fröhliche und gesegnete Ostern

Der Pfarrgemeinderat


Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
Beten wir für jene, die im Einsatz für fundamentale Rechte in Diktaturen, autoritären Regimen und in Krisenzeiten sogar in Demokratien, ihr Leben riskieren.