März 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Ich habe sie schon vorbereitet – die Asche für den Aschermittwoch. In drei Kirchen (unsere Pfarrkirche, Malteserkirche und im Malteser Ordenshaus Wien 3) werde ich, aber auch im Stephansdom, das Aschenkreuz spenden.
Das scheint recht viel zu sein und doch erwarten sich die Gläubigen, dass der 18. Februar 2026 mit dem reinsten beginnt – Asche. Früher wurde mit Zusatz von Asche Wäsche gewaschen, damit die Wäsche nicht nur sauber, sondern auch rein werde.
Rein werden ist die Aufgabe in der Fastenzeit, also auch noch den ganzen März hindurch. In der Hl. Schrift gibt es Vorbilder für unser Fasten, das mit einem Aschenritus verbunden ist.
„Was heißt „Aschenkreuz“?“ So wurde einmal in unserer Pfarre von einer Jugendlichen mittels einer Anfrage auf dem Handy gepostet! Ich konnte antworten, und dabei eine ganze Gruppe informieren, worum es dabei geht.
40 Tage Fastenzeit, dabei sind die Sonntage ausgenommen. Nutzen wir doch diese Zeit der Besinnung und der eigenen Einkehr. „Woher komme ich, wohin gehe ich, was ist der Sinn des Lebens?“ so hat Kardinal König im hohen Alter oft gefragt. Im Lärm des Alltags und in der pausenlosen Geschäftigkeit hören wir nicht unsere eigene Lebensmelodie.
Ich wünsche uns allen eine gesegnete Fastenzeit!
Albin Scheuch
Pfarrvikar
Aus dem Pfarrgemeinderat März 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Der Monat März beinhaltet wie jedes Jahr die Fastenaktion „Teilen spendet Zukunft“, die von der Katholischen Frauenbewegung österreichweit durchgeführt wird.
Der aktuelle Schwerpunkt im Jahr 2026 ist dem Thema Partizipation, zu deutsch Beteiligung oder Teilhabe, gewidmet. Das klingt zunächst abstrakt, doch teilhaben können, ist die Grundvoraussetzung für jeden demokratischen Prozess.
Indien ist ein Land voller Gegensätze. Eine reiche kulturelle Vielfalt, spirituelle Tiefe und wirtschaftliche Dynamik stehen einer harten sozialen Realität gegenüber, die besonders Frauen massiv einschränkt. Doch sind es sie, die oft an vorderster Front für soziale Gerechtigkeit eintreten. Im nordindischen Bundesstaat Jharkhand entstehen feministische Bewegungen, die Selbstbestimmung und Teilhabe fordern und fördern. Das zentrale Problem bleibt die Ernährungssicherheit.
Die Organisation von SEEDS (Socio Economic and Education Development Society) hat lokale Netzwerke und arbeitet in den Bereichen Kinderschutz, Bildung, Beschäftigung und Schutz vor sexueller Gewalt. Dieses Projekt lebt Partizipation nicht nur im Konzept sondern als tägliche Praxis. SEEDS wird wesentlich von der Katholischen Frauenbewegung unterstützt.
Unsere Aktion „Fastensuppe“, die wir Frauen der KFB Mannersdorf planen, findet am Sonntag, dem 15. März 2026 ab 11:00 im Pfarrsaal statt. Der Erlös fließt zur Gänze in das Hilfsprojekt SEEDS.
Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf Ihre großzügigen Spenden für unsere Suppen.
Ihre KFB Mannersdorf gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat
Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
- Für Abrüstung und Frieden: Wir beten, dass die Nationen in einer wirksamen Abrüstung vorankommen, besonders in der nuklearen Abrüstung, und dass die Verantwortlichen in der Welt den Weg des Dialogs und der Diplomatie wählen statt der Gewalt.
Februar 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Am 24. Jänner wurde unser neuer Erzbischof von Wien, Mag. Josef Grünwidl, zum Bischof geweiht. Die Hirtensorge wird von nun an auf seinen Schultern ruhen – er wird vom Papst das Pallium erhalten, jenen weißen Wollstreifen mit den fünf schwarzen Kreuzen, die ihn als Erzbischof, der eine Diözese leitet, kennzeichnet.
Aber der Erzbischof allein führt nicht die Kirche von Wien – viele Menschen, die in den verschiedensten Funktionen mitarbeiten, sind mitverantwortlich; wie auch wir als Pfarrgemeinde, wovon die Kirche primär lebt.
Der bischöfliche Wahlspruch lautet: „Melodiam Dei recipite“ –Nehmt Gottes Melodie in euch auf.
Als ausgebildeter Organist weiß er um die Register und die Lautstärke, sowie um das Tempo jedes Stückes. So wird er uns, gemäß dem Wort des heiligen Märtyrerbischofs Ignatius von Antiochien, leiten.
Er will das neue Lied des Evangeliums in die Welt bringen, die Grundbotschaft „Mensch, du bist geliebt“.
Beten wir für unseren neuen Erzbischof, der vor zwei Jahren, als Bischofsvikar zum Fest des hl. Martin die Festpredigt gehalten hat, und die einzelnen Buchstaben des Namens Martin für uns neu erklingen ließ.
Mit Segensgruß,
Albin Scheuch,
Pfarrvikar
Aus dem Pfarrgemeinderat Februar 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Seit dem 24. Jänner 2026 hat die Erzdiözese Wien einen neuen Erzbischof: Mag. Josef Grünwidl.
In zahlreichen Interviews vor der Bischofsweihe hat man von ihm schon Entscheidendes erfahren: Seinen Versuch, Hoffnung zu verbreiten auch in schwierigen Zeiten, als Christ mit all den Schwächen und Grenzen gut und glaubwürdig zu leben und gerne den äußerst fordernden Dienst in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.
Die Wurzeln dieser Aufgaben liegen für ihn in der persönlichen Verfügbarkeit. Das schenkt uns allen Hoffnung! Wir wünschen ihm für sein Wirken Gottes Segen!
Erzbischof Josef, der auch ein Orgelstudium absolviert hat, bezeichnet Theologie und Musik als ideale Verbindung. Er bezieht sich dabei auf den heiligen Ignatius von Antiochien, der in seinen Briefen immer wieder über Musik geschrieben hat: „Nehmt die Melodie Gottes in euch auf. Seid wie Saiten, die mit der Zither verbunden sind in Harmonie. Lobt Christus symphonisch, vereint im Vielklang der Stimmen.“
Nach dem Faschingsende in der Mitte des Monats Februar beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit und somit die Vorbereitung auf das Osterfest. Das soll uns als Gläubige anregen, eine individuelle Verfügbarkeit auch in unser Leben zu integrieren.
Einen aktiven Beginn der Fastenzeit wünscht
Der Pfarrgemeinderat
Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
- Für die Kinder mit unheilbaren Krankheiten: Wir beten, dass die von unheilbaren Krankheiten betroffenen Kinder und ihre Familien die medizinische Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten, ohne je die Kraft und die Hoffnung zu verlieren.
