Oktober 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Den Spuren Jesu und seinen Jüngern zu folgen war der Leitgedanke im September- Vorwort von mir. Im Johannesevangelium sagt Jesus „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6a).
Davor stellt Jesus fest, dass seine Jünger um den Weg wissen, den Jesus geht. Thomas jedoch wusste nicht Bescheid. So haben wir die Antwort Jesu überliefert erhalten. Das ist tröstlich für uns als Christen.
Manchmal wissen wir als Pfarrgemeinde nicht, wie es weitergeht; wir stocken und bleiben stehen, suchen einen Wegweiser in die richtige Richtung des Lebens.
Wenn Jesus sich selbst als den Weg bezeichnet, dann dürfen wir zutiefst vertrauen, dass das Leben gelingt, wenn wir diesen Spuren folgen.
„Euer Herz lasse sich nicht verwirren“ (Joh 14,1) sagt uns Jesus in jede Generation und Zeit hinein. Zeiten von Umbrüchen und Unsicherheiten gab es immer, aber auch das Vertrauen und die unbeirrbare Hoffnung gab und gibt es ebenso.
In ihrem Büchlein „Ich begann zu beten“ von Josef Dirnbeck und Martin Gutl fand ich untenstehenden Text zum Reflektieren für unsere Kirche von heute:

Die ersten Christen hatten:
Weniger Bauten – aber mehr Sinn füreinander.
Weniger Dogmen – aber mehr Glauben.
Weniger Organisation – aber mehr Dynamik.
Weniger Leisetreter – aber mehr Verfolgte.
Weniger Theologen – aber mehr Zeugen.

Ich wünsche allen eine gesegnete Zeit!

Albin Scheuch
Pfarrvikar

Aus dem Pfarrgemeinderat Oktober 2021

Liebe Pfarrgemeinde

Bestehende und eventuell zu erwartende Änderungen in den Bestimmungen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung der Pandemie beschäftigen uns immer wieder. In welcher Form werden wir zum Beispiel unser Patrozinium am 14.November feiern können? Gott sei Dank haben wir es bisher immer noch geschafft, rechtzeitig entsprechend zu reagieren und Veranstaltungen und Feiern ordnungsgemäß und ohne wesentliche Beeinträchtigungen durchzuführen.
Neben aktuellen organisatorischen Aufgaben müssen auch grundsätzliche Themen im Hinblick auf die Pfarrgemeinderatswahl behandelt werden. In welche Richtung soll sich die Pfarre entwickeln? Sind wir mit der Situation heute zufrieden? Was kann und soll verbessert werden? Diese Überlegungen sollen nicht zuletzt auch beitragen, entsprechende Mitglieder für den nächsten Pfarrgemeinderat zu finden.
Das gesamte Thema soll aber nicht auf den jetzigen Pfarrgemeinderat beschränkt bleiben. Was erwarte ich mir von der Pfarre, wie sehe ich das Pfarrleben, was stört mich, was gefällt mir, sind Hinweise für die wir dankbar sind. Sie helfen uns auch einen geeigneten Weg für die Zukunft der Pfarre vorzuzeichnen. Die Ideenbox in der Kirche, die E-Mail Adresse der Pfarre, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einfach ein Gespräch am Telefon (Tel. 02168 62366) oder persönlich (die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sind in unseren Internetseiten
www.pfarre-mannersdorf.at angeführt) stehen dafür zur Verfügung.

Wir sehen mit Zuversicht einer spannenden Zukunft der Pfarre entgegen.

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
Beten wir, dass alle Getauften für das Evangelium eintreten und bereit sind für die Sendung eines Lebens, das die Freude an der Frohen Botschaft bezeugt.