Segnung der Statue des Hl. Nepomuk

Am Sonntag, dem 30. Mai, dem genau 300. Jahrestag der Seligsprechung von Johannes Nepomuk, wurde in der Pfarrkirche St. Martin in Mannersdorf eine von der Steinmetzfirma Opferkuh gespendete Holzstatue des hl. Johann Nepomuk von Pfarrvikar Albin Scheuch gesegnet.

Diese Statue aus der Barockzeit fand ihren Platz im Agapenraum der Pfarrkirche.

Juni 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Augustinus (354-430) hat den schönen Satz geprägt: „Cantare amantis est“.
Das zu übersetzen heißt eintauchen in die lateinische Sprache.
Singen ist Zeichen, (Kennzeichen, Art und Weise) eines Liebenden.
In unseren Gottesdiensten ist es spürbar geworden, was es heißt, nicht singen zu dürfen.
Das gemeinsame Singen fehlt. Dass ich als Zelebrant auch die Lieder für die feiernde Gemeinde gesungen habe, ist kein Idealzustand. In letzter Zeit haben sich drei Frauen bereit erklärt, den Gesang zu übernehmen. Herzlichen Dank! Bald ist es soweit, dass die Eucharistiefeier ohne Maske gefeiert werden kann und das Gotteslob wieder für das Singen bereitliegt.

Papst Benedikt XVI. hat in seinem Buch „Der Geist der Liturgie“ über die Musik geschrieben: „Welche Bedeutung der Musik in der biblischen Religion zukommt, kann man ganz einfach daraus sehen, dass das Wort Singen (mit den zugehörigen Wörtern Gesang usw.) eines der meistgebrauchten Wörter der Bibel überhaupt ist: Im Alten Testament kommt das Wort 309-mal vor, im Neuen Testament 36-mal. Wo der Mensch mit Gott in Berührung kommt, reicht das bloße Reden nicht mehr aus. Es werden Bereiche seiner Existenz geweckt, die von selbst Gesang werden.“

Ich wünsche allen die Freude am Gesang im Gottesdienst, wenn er wieder ermöglicht wird. „Singen ist Zeichen der Liebenden“.

Mit herzlichem Gruß,

Albin Scheuch
Pfarrvikar

Aus dem Pfarrgemeinderat Juni 2021

Liebe Pfarrgemeinde

Es darf wieder mehr Leben in unsere Pfarrgemeinde kommen! Aus Sicherheitsgründen sind leider einige der Einschränkungen noch nicht aufgehoben und sollten auch streng befolgt werden, damit weitere Schritte in die richtige Richtung gesetzt werden können. Reduzierter Gesang der Gläubigen in der Kirche, wenn auch mit Maske, ist erlaubt. Damit bekommt das Mitfeiern der Messe eine neue Note. Erfreulicher Weise mussten manche Hl. Messen dank des Einsatzes von Claudia, Susi und Karl, unterstützt von Maria in letzter Zeit nicht ohne Gesang auskommen. Da merkt man erst, wie viel Lieder zum feierlichen Charakter einer Messe beitragen.
Auch in diesem Fall hat uns die Pandemie manches wahrzunehmen gelehrt, dem wir in normalen Umständen nicht so viel Bedeutung zugesprochen hätten.

Sogenannte „pastorale Zusammenkünfte“, dazu gehören unsere Pfarrgruppen, dürfen wieder unter gewissen Sicherheitsauflagen stattfinden. Das schafft die Möglichkeit von Treffen noch vor der Sommerpause und ein Aufleben der so wichtigen und oft ersehnten persönlichen Kontakte.

Als bekannt wurde, dass am 19. Mai die Gastronomie und die Hotels aufsperren und es wieder Theater- und Konzertvorstellungen gibt, waren Restaurants schnell ausgebucht und Karten für kulturelle Veranstaltungen schwer zu erhalten. Es wäre schön, wenn dieser Schwung auch in der Kirche ankäme.

Wir hoffen, dass es bald weitere Lockerungen geben wird und wir dann nicht mehr zwei Meter Abstand zum Nächsten einhalten müssen. Bis dahin wollen wir uns über die Erleichterungen freuen und die Möglichkeiten nützen.


Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
Beten wir für die jungen Menschen, die sich mit Unterstützung einer christlichen Gemeinschaft auf die Ehe vorbereiten. Sie mögen wachsen in Liebe durch Großherzigkeit, Treue und Geduld.